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By Karl-Wolfgang Tröger (Hg.)

ISBN-10: 357900090X

ISBN-13: 9783579000909

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What if every thing we now have been instructed in regards to the origins of Christianity is a lie?

What if a small team had constantly identified the reality and had stored it hidden . . . till now?

What if there's facts that Jesus Christ survived the crucifixion?
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B. Tertullian, De praescr haer XLIV. 8 Vgl. z. B. Tertullian, De praescr haer XLII. Im übrigen vgl. das bei A. Vööbus, History Robert Haardt 40 ihre Geltung und schlägt auch in der Form der letzterwähnten Variante bei der theoretischen Rechtfertigung der Ausgangsposition zu Buche. , Louvain 1958-1960, gesammelte Material über Valentinianer, Marcioniten und Manichäer. 9 Hier möchten wir auf moderne Diskurstheorien verweisen, so z. B. M. M. M. 1971. In der großkirchlich-gnostischen Auseinandersetzung wird der Gebrauch der oben erwähnten Prinzipien bei der Verfassung von Diskursen dem jeweiligen Gegner zum Vorwurf gemacht.

Die These, daß der Manichäismus in entscheidender Weise auf die zur Gnosis in Konkurrenz stehende kirchliche rigorose Askese in Syrien belebend eingewirkt habe, besitzt größte Wahrscheinlichkeit, vgl. S. Frank, ATTEAIKOE BIOE, Münster 1964, 158ff. 20 Vgl. K. Rudolph, a. a. , 219ff. 15 16 Robert Haardt 44 in dem Sinne, daß die U rsünde der Verlust der ursprünglichen U reinheit ist 21 • Von hier aus gesehen wird man die spezifisch gnostische Auffassung von Freiheit dahingehend definieren dürfen, daß der Gnostiker in seiner innerweltlichen Exilsituation nach Empfang der gnostischen Offenbarung sich als präexistenter Geist begreift und deshalb frei ist, das zu sein, was er - richtig verstanden immer schon war und immer sein wird 22 • Folgerichtig wird in jener Strömung der Gnosis, die am tiefsten in die Sphäre des Christentums eindrang (im Valentinianismus) der gnosisfremde Begriff des liberum arbitrium, mit welchem sich diese Gnosis gezwungenermaßen auseinanderzusetzen hatte, für die großkirchlichen Christen als verbindlich erklärt und gegen die eigene, überlegene gnostische Auffassung von Freiheit als minderwertig distanziert.

Da Gott selbst auf Grund des absolut dualistischen Ansatzes des Manichäisnms von jeder Verantwortung für das Böse frei ist (vgl. Anm. 9) und der Urmensch nach dem Willen Gottes und somit aus edlen Motiven das Lichtreich verlassen hat, wobei sowohl er als Erlöster als auch seine noch in der Finsternis verbliebenen Teile an dem soteriologischen Drama aktiv teilnehmen, trägt auch der Mensch keinerlei Verantwortung für die Existenz des Bösen. Wir ziehen aus dem Gesagten folgende Schlußfolgerung: In den Theodizeemodellen der Ketzerbekämpfet wurde der Weltschöpfer mit den Attributen der Absolutheit, Allmacht und Einzigkeit ausgestattet und von der Verantwortung für das Böse radikal entlastet, während der Mensch durch die Einführung des Begriffes des liberum arbitrium mit dieser Verantwortung radikal belastet wurde.

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Altes Testament, Frühjudentum, Gnosis. Neue Studien zu Gnosis und Bibel by Karl-Wolfgang Tröger (Hg.)


by Kenneth
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